
Insekten brauchen nicht viel: ausreichend Nahrung und geeignete Nistmöglichkeiten mit Material zum Nestbau – doch genau daran mangelt es bei uns in Deutschland. Wachsende Städte und moderne Landwirtschaft sind nur zwei Beispiele, die den Eingriff von uns Menschen in die Natur zeigen. Immer mehr Insekten verlieren somit ihren natürlichen Lebensraum und das trägt zum Biodiversitätsverlust bei. Besonders bei Wildbienen ist das ein Problem, laut BUND sind von den über 550 in Deutschland beheimateten Wildbienenarten mittlerweile 139 Arten gefährdet und 31 vom Aussterben bedroht.
Das ist aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, denn es gibt vielzählige Tipps und Tricks mit denen Klein und Groß zu wahren Insektenschützern werden können. Während die gezielte Pflanzenaussaat z.B. von Wildblumen ein Nahrungsangebot für Insekten schafft, sind auch Nistmöglichkeiten große Hilfen. Daher sieht man immer öfter die sogenannten „Insektenhotels“. Diese sollen Insekten eine Nist- und Überwinterungshilfe bieten und damit deren Überleben sichern. Häufige Gäste in Insektenhotels sind Wildbienen, die im Gegensatz zu Honigbienen als Einzelgänger leben, verschiedene (ungefährliche) Wespenarten, Käfer, Florfliegen und Ohrwürmer.
Die kleinen wuseligen Hotels sind also nicht nur eine große Hilfe für Insekten, sondern auch der perfekte Ort, um diese gemeinsam mit Ihren Kindern zu beobachten. Es gibt sie mittlerweile immer öfter im Handel zu kaufen – doch einerseits bringen diese meist nicht den gewünschten Nutzen und andererseits lassen sie sich mit Materialien von zuhause auch kinderleicht selbst herstellen. Probieren Sie es doch mal aus!
Anleitung: In 5 Schritten zum eigenen Insektenhotel
Material:
Bastelanleitung:
Viel Spaß beim Basteln und Insektenbeobachten!
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