
Gemüse, Kräuter und Obst selbst anzupflanzen, ist in den letzten Jahren zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Kein Wunder, denn es gibt neben dem Spaß an der Gartenarbeit und der Ernte viele weitere Vorteile: Die Kinder können den Pflanzen beim Wachsen zusehen, nach Bedarf ernten und sie können erfahren, woher das Essen auf ihrem Teller stammt.
Gärtnern als Familienaktion
Kinder helfen gerne mit bei der Gartenarbeit. So lesen sie gerne die Steine aus dem Beet, mischen frische Erde unter das Beet oder bereiten die Pflanzlöcher für neues Saatgut vor. Und beim Gießen können meistens auch schon die Kleinsten mithelfen. Ganz nebenbei entwickeln sie ein Bewusstsein für den Wert von Böden und gesunder Ernährung. Nicht nur das: Gemeinsam schaffen Sie Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Nutztiere – so lernen die Kinder auf spielerische Weise die Zusammenhänge unseres Ökosystems kennen. Wie wäre es denn mit einem Kinderbeet, für das die Kinder selbst Verantwortung übernehmen? Die Freude und der Stolz sind groß, wenn sie am Erntetag ihr eigenes Gemüse verspeisen können.
Obst, Gemüse und Kräuter lassen sich auch auf der Terrasse, dem Balkon, der Fensterbank oder im Hinterhof anbauen. Auch Gemeinschaftsgärten tauchen vermehrt in Städten auf. Sie sind oft öffentlich zugänglich und bieten Platz zur gemeinsamen Bewirtschaftung, zum Wissensaustausch oder als Treffpunkt im Grünen.
Folgende Tipps sollten Sie beim Anbau beachten: